Energiemonitoring für Gebäude und Anlagen

Verbrauchsabrechnungen sagen, wie viel Energie geflossen ist. Sie sagen nicht, warum. Wir messen im laufenden Betrieb und machen daraus einen Befund, mit dem sich entscheiden lässt.

Was wir messen

Wärme, Strom und Wasser – im Betrieb, nicht im Rückblick

Eine Jahresabrechnung ist eine Summe. Wir erfassen den Verlauf – und der zeigt, wo eine Anlage zu groß, zu warm oder schlicht falsch eingestellt ist.

Wärmeerzeugung

  • Taktverhalten – wie oft der Brenner startet
  • Lastgang und tatsächliche Spitzenlast
  • Vor- und Rücklauftemperatur, Spreizung
  • Betriebsstunden und reale Auslastung
  • Sommerbetrieb für die Warmwasserbereitung

Warmwasser

  • Zirkulationsverluste – oft ein erheblicher Anteil
  • Speicher- und Zirkulationstemperaturen
  • Lastprofil als Grundlage der Dimensionierung

Strom

  • Lastgang und Gleichzeitigkeit
  • Nächtliche Grundlast – was läuft da eigentlich?
  • Allgemeinstrom je Liegenschaft

Wasser

  • Verbrauchsprofil im Tagesverlauf
  • Nächtliche Grundlast als Hinweis auf Leckagen
  • Zählerstände ohne Vor-Ort-Ablesung
Was wir übernehmen

Von der Beratung bis zum laufenden Betrieb

Sie brauchen keine eigene Messtechnik-Kompetenz. Wir planen die Messstellen, bauen sie ein und betreuen das Objekt anschließend.

1

Beratung & Konzept

Wir sehen uns die Anlage an und legen fest, welche Messstellen die Fragen beantworten, die Sie haben.

2

Installation

Die Messtechnik wird nachgerüstet – ohne Eingriff in die Regelung und ohne Betriebsunterbrechung.

3

Auswertung

Die Daten laufen zusammen und werden aufbereitet. Sie sehen den Zustand jederzeit, ohne Zahlen deuten zu müssen.

4

Handlungsempfehlung

Am Ende steht kein Datenberg, sondern ein Befund: was auffällt, was es bedeutet und was daraus folgt.

Wofür die Daten taugen

Was sich mit Messwerten beantworten lässt

Wie groß muss die neue Anlage sein?

Die installierte Kesselleistung sagt wenig über den tatsächlichen Bedarf. Wer vor einem Tausch misst, legt die neue Anlage auf die reale Spitzenlast aus – und nicht auf die alte Annahme.

Läuft die bestehende Anlage, wie sie soll?

Abgeschaltete Nachtabsenkung, zu steile Heizkurve, taktender Kessel, Zirkulation rund um die Uhr: Auffälligkeiten, die im laufenden Betrieb sichtbar werden und sich meist ohne Investition beheben lassen.

Womit weisen Sie den Zustand nach?

Für Prüfungen, Optimierungsnachweise, Förderberichte und Gremienvorlagen brauchen Sie Zahlen über einen Zeitraum. Die Auswertung lässt sich exportieren und weitergeben.

Und was wir bewusst nicht tun

Wir messen, werten aus und empfehlen – wir greifen nicht selbst in die Regelung Ihrer Anlage ein. Die Entscheidung und die Ausführung bleiben bei Ihnen und Ihrem Fachbetrieb.

Das System dahinter

ENETRIQ

Für das Monitoring setzen wir unser eigenes System ENETRIQ ein. Es erfasst die Messstellen eines Objekts, führt die Daten zusammen und bereitet sie so auf, dass sich ein Befund daraus ableiten lässt – für eine einzelne Liegenschaft ebenso wie für einen ganzen Bestand.

  • Herstellerunabhängig, an bestehender Technik nachrüstbar
  • Wärme, Strom und Wasser in einer Ansicht
  • Auswertungen und Rohdaten exportierbar – kein Datensilo

Mehr über ENETRIQ →

Für wen sich das lohnt

Eigentümer und Verwalter größerer Wohngebäude, Betreiber gewerblicher und kommunaler Liegenschaften – überall dort, wo mehrere Anlagen zu betreuen sind oder eine größere Investition ansteht.

Für ein einzelnes Einfamilienhaus ist die Messung meist nur dann sinnvoll, wenn vor einem Heizungstausch offene Fragen zur Auslegung bestehen. Auch das sagen wir Ihnen offen, bevor Sie etwas beauftragen.

Fragen zum Energiemonitoring?

Sagen Sie uns, um welches Gebäude es geht – wir schätzen ein, ob und wo sich eine Messung lohnt.

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